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Dauerausstellung im Egerland-Museum

Aufsätze zur Einführung:

Geschichte und Konzept

30 Jahre Egerland-Museum Marktredwitz

Thema des Monats

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Egerland liegt im Nordwesten Böhmens. Somit grenzt es im Norden an Sachsen und im Westen an Bayern. Geographisch gesehen besteht das Egerland aus folgenden Gebieten:

- der ehemals freien Reichsstadt Eger,

- den Randzonen des westlichen Erzgebirges

- dem Falkenauer Becken und dem Duppauer Gebirge,

- dem Kaiserwald mit dem Tepler Hochland

- dem nördlichen Böhmerwald. (zur Übersichtskarte)

 

Weithin bekannt sind Egerländer Musik und Karlsbader Oblaten. Aber was weiß man über Reliefintarsien oder Sprudelstein? Was ist ein "Huasnoantoutara"? Auf all diese und weitere Themen zur Geschichte und Kultur des Egerlandes nimmt die Ausstellung  im Egerland-Museum Bezug. 

 

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"Huasnoantoutara"

 

Charakteristisch für diese Region im Nordwesten Böhmens ist einerseits die ländliche Kultur mit ihren vielfältigen Bauformen, bemalten Möbeln, Trachten und Zeugnissen der Frömmigkeit.

 

Andererseits hatten besonders die Kurorte Karlsbad, Marienbad und Franzensbad wesentlichen Einfluss auf das Wirtschaftsleben des Egerlandes. Vor allem Kunsthandwerk und Handel profitierten von den Badegästen aus aller Welt. In einer inszenierten Flaniermeile (Abb. darunter) kann sich der Museumsbesucher in die Zeit um 1900 zurückversetzen und das Promenieren des Kurpublikums nachvollziehen. Die Auslagen der "Butiken" zeigen Egerländer Porzellan, aufwendig gearbeitete Glasgefäße, Andenkenstücke aus Sprudelstein und vieles Mehr. Offene Werkstätten geben Aufschluss über die Herstellung verschiedener Verkaufsartikel.

 

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Ein Themenbereich widmet sich den Musikgruppen, Gesangs- und Turnvereinen. Diese trugen dazu bei, die Identität und den Zusammenhalt der Egerländer in Krisenzeiten zu bewahren.

Ein Schwerpunkt der Dauerausstellung liegt auf den "Schattenseiten" des Lebens. Flucht, Vertreibung und Verlust der Heimat sowie der schwierige Neuanfang sind szenisch dargestellt. Das Thema "Heimweh" und die Geschichte des Bundes der Eghalanda Gmoin dokumentieren den engen Bezug der Egerländer zur Heimat vor und nach der Vertreibung.

 

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Unter dem Leitmotiv "Marktredwitz und Eger" wird die Entwicklung der Stadt Marktredwitz aufgezeigt.

 

 

 

 

 

 

 Hierbei ergibt sich eine geschichtliche Bandbreite von den Anfängen als reichsstädtisches Gebiet bis hin zum Sitz der bayerischen Euregio Egrensis.

 

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Kurzinfo

"Der Egerländer liebt eine einfache Lebensweise,..."

 

 

 

 

 

 

...er ist aufrichtig, redlich, arbeitsam, sparsam und gottesfürchtig; er lebt mit seiner Nachbarschaft im guten  Einverständnisse, er hält das Wort, das er gibt; seine Kost ist einfach und nahrhaft, sein gewöhnlicher Trunk Säuerling, und wo dieser nicht zu finden, Wasser; der wohlhabende Bauer trinkt Abends gewöhnlich Bier. Branntwein wird verabscheut, und nur zu gewissen Zeiten wird von den Weibern ein versüßter getrunken. Munterkeit und untermischter Witz sind vorherrschende Eigenschaften des Egerländers; man trifft unter ihnen aufgeklärte Männer, überhaupt aber tüchtige Landwirthe."               

                                     Vinzenz Prökl, 1845

 

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Impressum

Egerland-Museum Marktredwitz; Egerland Kulturhaus Stiftung (Stiftung des Bürgerlichen Rechts, Vorsitzende: Oberbürgermeisterin Dr. Birgit Seelbinder); Fikentscherstr. 24, 95615 Marktredwitz, Tel.09231/3907, E-Mail: info@egerlandmuseum.de; Inhaltlich verantwortlich gemäß § 6 MDStV: Volker Dittmar, Museumsleiter.

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Diese Seite wurde erstellt von K. Jahn,  © Egerlandmuseum Marktredwitz, zuletzt aktualisiert von Bernhard Fischer am  30.03.11