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„Besondere
Schätze erzählen ihre Geschichten“
Eine Sonderausstellung des Egerland-Museums
vom
19. August bis 1. November 2009
Bilder
von der Ausstellungseröffnung am 18. August 2009

Viele verborgene und
wertvolle Schätze werden in den Depots des
Egerland-Museums gehütet.
Zahlreiche Neueingänge sind in den
letzten Jahren dokumentiert
und eingelagert worden. Die meisten
dieser musealen Gegenstände wurden als Spenden von Privatpersonen
übereignet. Besonders dem Förderverein des Egerland-Museums
ist es zu verdanken, dass in Zeiten knapper Kassen zusätzlich
wichtige Einzelstücke und Sammlungen erworben werden konnten.
Eines ist all diesen Museumsstücken gemeinsam:
Sie stammen fast
ausschließlich
aus dem Kulturraum des
Egerlandes.
Oftmals wurden sie 1945/ 46 von ihren Eigentümern auf abenteuerliche
Weise im Fluchtgepäck in die „neue Heimat“ mitgenommen.
Daher besitzen diese geretteten Dinge im Leben der Heimatvertriebenen
einen hohen Stellenwert. Sie sind „Relikte“ aus der „alten Heimat“
und halten die Erinnerung daran wach. Viele persönliche Erlebnisse
sind mit diesen Gegenständen verknüpft.
Bereits der Titel verrät die Absicht
dieser Sonderausstellung.
So soll diesmal die „Sichtweise“ umgedreht werden.
Nicht die Menschen selbst, sondern ihre persönlichen Objekte werden
zum Sprechen gebracht. Sie berichten über ihre Entstehung
oder ihre Verwendung im Alltag sowie über Leben und Schicksal
ihrer jeweiligen Besitzer. Dabei ist die Palette der Geschichten sehr
vielfältig, spannend, mitunter etwas kurios, ironisch und lustig,
aber auch traurig und Mitgefühl erweckend.
Unsere Museumsstücke
werden sozusagen zum Leben erweckt und
schlüpfen in die Rolle des Erzählers.
Diese Ausstellung
bezieht sich auf die vielfältige Kultur des Egerlandes.
Sie zeigt Ausschnitte folgender Themenbereiche:
-
Festtagskleidung
-
Leben in den westböhmischen Kurorten
-
Porzellansammlungen
-
Kunst und Kunsthandwerk
-
Militär, Musik und Turnerwesen
-
Vertreibung, Neuanfang und Heimweh
„Besondere
Schätze erzählen ihre Geschichten“
wurde finanziell
unterstützt durch
den Förderverein des Egerland-Museums,
die Sudetendeutsche Stiftung
und
das Haus des Deutschen Ostens.
Die Vernissage findet am Dienstag,
den 18. August 2009, um 19:00 Uhr statt.
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