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vom
24. 11. 2008 - 27. 11. 2008
Extra von Wien
angereist, kam Walter Senftleben ins Fichtelgebirge, um das
Egerland-Museum in seinem Bestreben zu unterstützen, die
Krippenbau-Tradition in Marktredwitz und Umgebung zu erhalten und zu fördern.
Das Egerland-Museum
hat einerseits die Aufgabe Historisches zu erhalten, andererseits
Neuerungen zu fördern und zu begleiten, die durch dieses Traditionsbewußtsein
entstehen. Auch Traditionen sind im ständigen Wandel und wollen gepflegt
und betreut werden. Walter Senftleben ist Krippenbau-Meister aus Wien, und
ist in Marktredwitz kein Unbekannter. Er hält mit seinen Wiener
Krippenfreunden engen Kontakt zu den Marktredwitzer „Kripperern“. 2007
präsentierte das Egerland-Museum in seinen Ausstellungsräumen auf Grund
dieses Kontaktes die „Wiener Krippenschätze“, zu der großer
Besucherandrang herrschte.
Zur Begleitung der
Ausstellung bot die Museumspädagogik im Egerland-Museum erstmals das
Krippenbauen an. Der enorme Zuspruch bewegte die Verantwortlichen, auch
2008 den Krippenbaukurs an den Schulen zu wiederholen.

Herr Senftleben zeigt, wie die Schüler mit der
Schneidevorrichtung Schindeln schneiden.
Unter dem Motto
„Jeder Schule eine Krippe“ fand sich auch Herr Senftleben wieder
bereit sein Wissen einzubringen. Zudem brachte er aus Wien neue Entwürfe
für Krippenbauten mit. Da wurde gehämmert, geklebt, gerührt und gemörtelt,
Schindeln geschnitten und Dächer gedeckt bis schließlich innerhalb eines
Tages eine fast fertige Krippe entstand. Der Erfolg für die Kinder war
riesig und die Freude auf das Dekorieren und Ausstatten groß. Schließlich
sollte die Geschicklichkeit und vor allem die Fantasie gefördert werden.
Mit Rinde und Streu, mit Sand, Steinen und Moos konnten die Krippengebäude
in eine Landschaft eingebettet werden. Es entstanden sowohl Einzelarbeiten
in der Hauptschule Selb und Marktredwitz als auch Gruppenarbeiten
(Klassenkrippen) in der Förderschule Marktredwitz. Mächtig Stolz über
die geleistete Arbeit leuchteten und blitzten bei vielen Schülern die
aufgeregten Augen.

Die Schüler der 5. und 6. Klasse der Erich-Kästner-Schule
Marktredwitz mit ihren Krippengebäuden. Mit auf dem Bild (links):
Schulleiterin Frau Täufer

Stolz präsentieren die Schüler der Erich-Kästner-Schule
ihr Krippenhäuser. Es hat allen viel Spaß gemacht!
Auf diese Weise erfüllte
das Egerland-Museum mit Hilfe seines Museumspädagogen und Herrn
Senftleben manch einen vorweihnachtlichen Wunsch auf eine eigene Krippe.

Schülerinnen der Klasse 5c von der Hauptschule
Marktredwitz beim „Verputzen“.

Herr Senftleben mit den Marktredwitzer Hauptschülern
beim Zusammenbau der Häuser.
Der Zuspruch war so
groß, dass sich bereits für nächstes Jahr bereits Gruppen und Klassen
vormerken ließen, was nicht weniger bedeutet, als dass das Krippenbauen
2009 wieder stattfinden wird.
Die Lehrerin Frau Köstler-Grunert und Herr
Senftleben mit den Schülern im Werkraum der Marktredwitzer Hauptschule.

Die Selber Hauptschüler aus der 5. Klasse beim
Zusammenbau der Krippengebäude.

Fast fertig! Sie Selber Schüler montieren das
Schindeldach auf die verputzten Häuserwände.

Geschafft! Der Lehrer Herr Glaser und Herr
Senftleben mit den Schülern nach einem arbeits- und erfolgsreichen
Vormittag.
Das Projekt wurde von
der EU mit Mitteln aus dem Programm „Ziel III“ unterstützt
Die Firma. Colfirmit
aus Marktredwitz spendete den „Mörtel“ zum Verputzen der Krippen.
Bilder
folgen!
Kontakt:
Egerland-Museum,
Fikentscherstr. 24, 95615 Marktredwitz
Tel.
09231/3907
E-Mail:
info@egerlandmuseum.de
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